Blindleistungs-Kompensationsanlagen helfen Ihr Netz zu entlasten und Energie zu sparen
wenn sie richtig in Betrieb genommen und gewartet werden und einwandfrei funktionieren

Kompensationsanlagen sollten nach der Installation durch einen Fachmann in Betrieb genommen werden.
Dabei wird sowohl der Blindleistungsregler programmiert (Stromwandlerverhältnis, Ziel-cos-phi, Reglerkennlinie, Schaltspielalarm,...) als auch der Anschluss und die Anlage selbst nochmals überprüft und ein Inbetriebnahmeprotokoll erstellt.

Darüber hinaus benötigen Blindstromkompensationsanlagen wie alle technischen Anlagen regelmäßige Wartung.

  • Kondensatorschütze unterliegen hoher Beanspruchung und Abnützung, moderne Blindleistungsregler verfügen über einen Schaltspielzähler, welcher auf eine Überschreitung der freigegebenen Schaltspielzahl hinweist. Darüber hinaus sollten die Schütze aber auch thermografisch und optisch in Augenschein genommen werden
  • Leistungskondensatoren verlieren mit zunehmender Betriebszeit an Kapazität, was zu einer Leistungsminderung der Kompensationsanlage führt. Darüber können Kondensatoren mit zunehmendem Alter auch vollständig ausfallen, ohne dass dies optisch erkennbar ist. Um dies zu erkennen muss der Kondensatorstrom gemessen werden. Vollständig defekte Kondensatoren können auch trotz Abreißsicherung bersten, explodieren oder ausbrennen, was zu einem Komplettausfall der Anlagen führen kann und erheblich höhere Kosten als bei rechtzeitiger Wartung nach sich zieht.

Laut den Herstellern sollten Blindstromkompensationen in regelmäßigen Abständen einer optischen Kontrolle unterworfen und jährlich durch einen Fachmann geprüft werden.

Dies ist zudem eine sehr sinnvolle Investition, da bei Überlastung und Verschleiß von Bauteilen ein Brand entstehen kann. Sehen Sie dazu auch die unten abgebildeten Zeitungsberichte bzw. Nachrichtenmeldungen.

Eine Überprüfung von Kompensationsanlagen umfasst unter anderem:
- optische Prüfung aller Bauteile
- Regler Funktionsprüfung und notwendige Nachjustierungen
- Spannungsmessung
- Oberwellenmessung
- Leistungsermittlung je Stufe
- Schaltgeräte überprüfen
- Thermische Prüfung mittels Thermografie      thermo1          thermo2

- Lüfter, Eintrittsfilter und Thermostat überprüfen
- ggf. Bedienpersonal einweisen
- Wartungsprotokoll erstellen

Artikel aus der Landshuter Zeitung vom 15. November 2012

Autor: Polizei
Drei durchgebrannte Kondensatoren im Bezirkskrankenhausen lösten am Donnerstag den 15. November, einen Großalarm der Rettungskräfte aus. Um 15.35 Uhr wurde in einem Technikraum im Keller des Krankenhaus ein automatischer Feueralarm ausgelöst.
Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Landshut, der Rettungsdienste und der Polizei verlegten daraufhin zum Krankenhaus. Durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass lediglich drei Kondensatoren in einem Stromverteilerraum durchgeschmort waren. Dadurch entstand eine Rauchentwicklung, die schließlich zum Auslösendes Alarms führte. Für die Mitarbeiter und die Patienten des Krankenhauses lag zu keinem Zeitpunkt eine Gefährung vor.

Inbetriebnahme, Überprüfung und Wartung von Blindleistungsregelanlagen

Zeitungsbericht aus der Deggendorfer Zeitung Februar 09

Schwelbrand im Schulzentrum
Gebäude war bis kurz vor Unterrichtsbeginn total verraucht - Ursache noch unklar

Deggendorf15000 Schaden Deggendorf Schulzentrum
Ein Kabelbrand in einem Blindstromkompensationsschrank hat am Dienstag Morgen im Schulzentrum an der Egger Straße einen Schaden von rund 15.000 Euro verursacht. Dies teilte die Polizeidirektion Straubing mit.
Der Kantinenwirt, der jeden Tag gegen sechs Uhr ins Schulzentrum kommt, hatte den Brandgeruch bereits auf der Straße bemerkt und seinerseits den Hausmeister verständigt. Dieser traf gegen 6.20 Uhr am Schulzentrum ein und alarmierte sofort die Feuerwehr. Beißender Gestank hatte für den Hausmeister eine Lokalisierung des Brandes unmöglich gemacht.
Mit schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in den Keller vor, kappten die Stromzufuhr und löschten mit Hilfe von Kohlendioxyd-Löschern den Schwelbrand. Ein großes Problem war die starke Verrauchung einzelner Gebäudetrakte des Schulzentrums. Als Einsatzleiter veranlasste Stadtbrandinspektor Schraufstetter kurzzeitig die Schließung der Schule. Erst gegen 7.45 Uhr lieferten die Messwerte die erforderlichen Daten für die Aufhebung des Betretungsverbots.
schweres Geraet Deggendorf SchulzentrumFür hunderte Schüler konnte der Unterricht pünktlich beginnen. Schraufstetter lobte besonders die Zusammenarbeit mit der Polizei und den Hausmeistern der Schule. Die Absperrung klappte vorzüglich.
Aus das Landratsamt war vor Ort, denn letzlich musste entschieden werden, ob ein Lebensmittelverkauf während der Pausen möglich ist.
Einer der Hausmeister wurde rein vorsorglich durch das Rote Kreuz versorgt, er musste aber nicht ins Klinikum eingeliefert werden.
Mit Hilfe von Überdruck belüftete die Feuerwehr Deggendorf die Räume. Schnll hatte sich der beißende Qualm verzogen.
Ausgerückt war die Feuerwehr Deggendorf unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Schraufstetter und Standbrandmeister Bernd App mit zwei kompletten Löschzügen und rund 30 Mann. Auch der ABC-Zug unter Zugführer Peter Schiller rückte an. Diese Einheit übernahm die gesamten Schadstoffmessungen.
Das Schulzentrum wird von rund 2500 gewerblichen, 1000 kaufmännischen Berufsschülern und Wirtschaftsschülern sowie gut 800 Gymnasiasten besucht. Ursache für den Schwelbrand dürften laut Polizei mehrere defekte Kondensatoren in Blindstromanlage gewesen sein.  -bb

Meldung von Wochenblatt.de vom 13.10.2016 zu finden unter:
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/freising/regionales/Brand-im-Technikraum-des-Residenztheaters;art1178,397190#

München
Laufender Betrieb ist durch den Vorfall nicht beeinträchtigt

Brand im Technikraum des Residenztheaters

Ein großer Kondensator für Bühnenbeleuchtung war am Mittwochnachmittag, 12. Oktober, in einem Technikraum des Residenztheaters in München in Brand geraten.
Die dort angebrachte Brandmeldeanlage hatte bestimmungsgemäß ausgelöst und die Münchner Feuerwehr alarmiert. Mit einem Kohlendioxidlöscher konnte ein Atemschutztrupp der Hauptfeuerwache die Flammen im vierten Obergeschoss rasch löschen. Ein Übergreifen auf weitere Geräte konnte rechtzeitig verhindert werden.
Personen kamen nicht zu Schaden. Der laufende Betrieb im Residenztheater ist durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Den entstandenen Schaden bezifferten die Feuerwehrkräfte auf rund 2.000 Euro.

Meldung von mittelbayerische.de vom 04.03.2015 zu finden unter:
http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/neunburg/kondensator-bei-anka-draht-explodierte-22393-art1199962.html

Kondensator bei Anka Draht explodierte

Einen Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro verursachte ein Schwelbrand am Mittwoch in der Firma Anka Draht in Neunburg.

NEUNBURG.
Ein Sachschaden von rund 10.000 Euro ist die Bilanz eines Schwelbrandes, der sich am Mittwoch gegen 11 Uhr in der Firma Anka Draht im Neunburger Industriegebiet ereignete. Aus bislang unbekannter Ursache ist in einem Technikraum ein Kondensator explodiert. Durch die Hitzeentwicklung fing die Kunststoffabdeckung eines sich darüber befindlichen Lüfters zu schmoren an. Dabei entstand eine kräftige Rauchentwicklung, welche die Brandmeldeanlage auslöste. Menschen befanden sich nicht in den Räumlichkeiten. Die Stützpunktwehr Neunburg setzte zur Rauchbeseitigung Entlüfter ein. Auch das BRK Neunburg war vor Ort. (ak)

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